... und meine persönliche Freundschaft mit Jesus von Nazareth

Viele Jahre meines Lebens dachte ich, meine Freundschaft mit Jesus hätte in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begonnen. 

Als  ich  gerade mein Medizinstudium begonnen hatte und im Seziersaal stand, war ich als frischgebackener Maturant der felsenfesten Überzeugung, ich wüsste wie der Hase läuft. Hatte ich mir doch gerade die erforderliche Bildung angeeignet, um von der Gesellschaft bestätigt als einer mit "mittlerer Reife" und dem erforderlichen  "Allgemeinwissen" ausgerüstet zu gelten.

Mein Lebensplan war klar und das Ziel stand fest: Praktischer Arzt werden, eine Familie gründen, ein schönes Haus auf dem Land, ein Mercedes vor der Haustüre, eine nette Frau und zwei Kinder, Segeln, Reiten, Tennisspielen...  so sah meine  Lebensvision für  Mitte 40 aus. Dass ich natürlich 80 Jahre alt werde und irgendwann auch in Pension gehe - das ist ja selbstverständlich.

Und dann kam das Hoppala!

Die Mitteilung: Einer meiner Onkels, welcher damals öfters in Wien zu tun hatte, war ganz plötzlich gekommen, um mich abzuholen und rasch nach Steyr zu bringen - meine Mutter war an Brustkrebs verstorben. Mit 40!

So war das nicht geplant!

Mit 40 kann man auch sterben? Trotz aller Bemühungen der Ärzte?

Was studiere ich denn da überhaupt? Wozu das Ganze? 

Und ganz ehrlich: Ist sie jetzt an der Krankheit gestorben oder an der Chemotherapie?

All diese Fragen gingen durch meinen jungen intensiv arbeitenden intellektuellen Kopf.

Antworten?

Verzweifelte, trauernde Menschen in meinem Umfeld. Hader mit Gott und der Welt. Ärger über Ungerechtigkeit. Zweifel an der Kunst der Ärzte. Sehnsucht nach etwas Besserem, als diese Welt bieten kann. Eine Großmutter, welche am Grab ihrer Tochter steht und ausruft: "Warum liegst du da drin und nicht ich? " Erinnerungen an eine Mutter, welche bis aufs Skelett abgemagert, unter ständigem Erbrechen, mit einer Perücke auf dem Kopf, Lähmungserscheinungen an der rechten Hand und einem durch ein Lymphödem aufgetriebenen Arm versucht, ihre Hausarbeit zu verrichten.

So sieht also das wirkliche Leben aus?

                          ,,,, Fortsetzung folgt

 

 

 

 

 

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